Warum Magnesium für unsere Gesundheit wichtig ist


Magnesium ist ein Mineralstoff und für deine gesunde Körperfunktion unverzichtbar.
Es gilt als Nerven- und Leistungsvitalstoff und muss deinem Körper täglich zugeführt werden,
denn dein Körper kann Mineralstoffe nicht selbst herstellen.

Diese wichtigen Funktionen erfüllt Magnesium in deinem Organismus:

  • Energiebereitstellung
  • Stabilisierung deiner Knochen und Zähne, Knochenstoffwechsel
  • Nerven- und Muskelarbeit
  • Verwertung der Glukose
  • Proteinaufbau
  • Bildung von Enzymen und Botenstoffen
  • Stressregulation; Steuerung des Blutdrucks und des Herzrhythmuses

Glücklicherweise enthalten viele Nahrungsmittel bereits das wichtige Mineral. Allerdings wird es durch Erhitzen oder die gleichzeitige Einnahme anderer Substanzen zerstört oder in der Aufnahme gehemmt. Leider sind unsere Nahrungsmittel von heute nicht mehr so reich an Vitalstoffen wie früher. Das liegt zum Teil an der intensiven Landwirtschaft und am Einsatz von Düngern. Dadurch werden die Böden mineralstoffärmer und der Gehalt an Magnesium in Nahrungsmitteln ist, im Vergleich zu früher, längst nicht mehr so hoch.

Magnesiummangel
Auch ein leichter Mangel spielt bei vielen Volkskrankheiten eine wichtige ernstzunehmende Rolle. Bluthochdruck, Herzrhythmus-Störungen und plötzlicher Herztod sind ein Indikator dafür, dass ein Magnesiummangel besteht.

Wie du sicher schon bemerkst, ist Magnesiummangel ein weit verbreitetes Thema.
Es betrifft vor allem auch junge Menschen. Männer und Frauen nehmen zu wenig Magnesium am Tag zu sich, Mädchen zwischen einem Alter von 14 und 18 Jahren sind stark betroffen und auch Schwangere und Stillende weisen einen zu niedrigen Magnesiumspiegel auf. Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren sollten 350mg (weiblich) bis 400mg (männlich) Magnesium pro Tag einnehmen, 19 bis 24 Jährige 310mg (weiblich) bis 400mg (männlich) und über 25 Jährige 300mg (weiblich) bis 250mg (männlich).

Empfehlenswert sind Magnesiumprodukte mit einer Tagesration von 100 bis 300mg. Wenn du also öfters am Tag kleinere Mengen Magnesium zu dir nimmst, kann dein Körper das Mineral am besten nutzen.

Symptome für einen Magnesiummangel

  • Muskelkrämpfe
  • Lidzucken
  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Nervosität
  • Allgemeiner Leistungsabfall
  • Verzögerte Regeneration nach dem Sport


Um einen genauen Wert deines Magnesiumgehaltes im Blut zu bekommen, kannst du eine Vollblut-Untersuchung im Speziallabor über den Hausarzt machen lassen (für Selbstzahler).

Welche Krankheiten durch Magnesiummangel gefördert werden können

  • Schlaganfall
  • Diabetes
  • Migräne
  • Osteoporose
  • Komplikationen in der Schwangerschaft


Schlaganfall
Der Schlag- oder auch Gehirnschlag ist eine unvorhersehbar auftretende Erkrankung des Gehirns. Oft führt er zu einem dauerhaften Funktionsausfall des Zentralnervensystems. Die zusätzliche Einnahme von Magnesium beugt Schlaganfälle deutlich vor.

Diabetes
Ein Diabetes ist eine sogenannte Zuckerkrankheit. Erste mögliche Anzeichen dafür sind trockene oder juckende Haut, starke Durstgefühle, starker Harndrang, Müdigkeit, Gewichtsverlust, Wunden verheilen deutlich schlechter, Atem riecht nach Azeton und die Anfälligkeit für Infektionen erhöht sich. Treten erste Symptome auf, hat sich die Zuckerkrankheit vermutlich schleichend, über Jahre hinweg, entwickelt. Global leiden rund 350 Millionen Menschen unter der Stoffwechselkrankheit, Tendenz steigend. Ein guter Glukosestoffwechsel ist Voraussetzung dafür kein Diabetes zu bekommen. Magnesium beeinflusst ihn positiv und verringert das Diabetes-Risiko deutlich.

Migräne
Wer schon einmal Migräne hatte, der möchte sich nicht gerne daran erinnern, welche Schmerzen diese mit sich bringt. Bei einer Migräne kommt es unter anderem zu einer überhöhten Erregbarkeit der Nerven. Die pulsierenden Kopfschmerzen treten meist im Stirn-, Augen- und Schläfenbereich, mit begleitender Übelkeit, Appetitlosigkeit, Licht- oder Lärmempfindlichkeit, auf. Es gibt verschiedene Therapien und Medikamente mit denen du die Migräne gut in den Griff bekommen oder sogar für lange Zeit von den Schmerzen befreit sein kannst.
Die Einnahme von Magnesium wirkt auf den Gefäßtonus und mindert die Erregbarkeit der Nerven. Auch die Häufigkeit und Intensität der Attacken werden dadurch gesenkt. Sprich mit deinem Arzt darüber.

Osteoporose
Die Osteoporose ist eine häufige Alterserkrankung des Knochens. Er wird dünner und poröser und somit bricht er schneller. Die Knochendichte steht in sehr enger Verbindung mit der Versorgung von Magnesium, womit der Knochenabbau gebremst wird.

Komplikationen in der Schwangerschaft
Wadenkrämpfe, vorzeitige Wehen oder Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) sind häufige Anzeichen für einen bestehenden Magnesiummangel in der Schwangerschaft. Magnesium senkt die Beschwerden deutlich und nachhaltig.
Der Tagesrichtwert für Schwangere liegt bei 310mg Magnesium und bei Stillenden bei 390 mg.

Magnesium für Sportler
Ausdauersportler und -sportlerinnen nehmen gerne eine Extradosis Magnesium zu sich, um die Muskeln und die Sprungkraft zu unterstützen und zu stärken. Magnesium wird beim Sport vermehrt über den Schweiß ausgestoßen. Häufige schweißtreibende Belastung kann somit eine Unterversorgung hervorrufen. Hinzu kommt, dass intensiver Sport den Körper stresst und das Mineral dann zusätzlich über deinen Urin ausgeschieden wird. Die empfohlene Tagesdosis liegt hier bei 350mg Magnesium.

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